Selbstgemachte Nudeln

Nudeln ganz einfach selber machen mit dem Philips Nudelmaker. Lange habe ich überlegt ob ich mir so ein teures Küchengerät zulegen soll. Nach über Monaten und zahllosen Stunden des grübelns und dank Amazon – Black Friday habe ich dann doch den Nudelmaker bestellt.

Muss es eine 200€ Maschine sein ?

Natürlich nicht. Aber als Technikfreund und Nudelliebhaber musste ich diese Maschine unbedingt haben. Lange Zeit stellte ich mir folgende Fragen:

  • Müssen es 200 € sein
  • Wie oft esse/n Ich / Wir Nudeln
  • wie schnell sind die Nudeln fertig (vom Teig bis zum Teller)
  • Elektrisch oder doch pure Muskelkraft
  • extra Funktionen – Kneten, abwiegen etc…

Unter diesen Vorraussetzungen machte ich mich auf die Suche nach elektrischen und manuellen Nudelmaschinen. Das Internet ist ja voll und macht es so einfach etwas passendes zu finden. – Absolut NICHT!-

Welche Maschine – Kenwood oder Philips

Ich fand in allen Preissegmenten Geräte, angefangen von 12€ bis hin zur 1100€ teuren Küchenmaschine. In diversen Facebookgruppen und Internetforen kamen zwei Marken des öfteren vor. Kenwood und Philips. In einer Facebookgruppe gibt es ausschließlich Produkte über Kenwood. Mit einer netten Dame konnte ich einige meiner Fragen klären. Sie hat ein Multifunktionsgerät das sie für alle möglichen Küchenaufgaben einsetzt. Somit nahm ich den Philips Nudelmaker unter die Lupe.

Philips Nudelmaker HR2382/15

Zu den Funktionen:

  • Knetfunktion
  • Wiegefunktion
  • Nudelprogramme
  • viele Formaufsätze
  • vollautomatisch

Die funktionen haben mich direkt staunen lassen und haben mich schon extrem neugierig gemacht. Klar gibt es auch eine günstigere Variante, aber die Rezensionen auf Amazon und in einem Internetforum haben mich nicht vom Hocker gerissen. Deswegen nahm ich 239€ in die Hand und bestelle den Philips HR2382/15 mit 8 Formscheiben. Das was mich extrem neugierig gemacht hat war der angegebene Druck, der beträgt unfassbare 725kg. Der Hersteller verspricht mit dem hohen Druck und der mitgelieferten Formscheiben eine optimale Konsistenz der Nudeln.

Technische Informationen

  • Farbe – Grau
  • Gewicht – 6,9 kg
  • Abmessungen – 24 x 21 x 31cm
  • Leistung – 200 Watt
  • Material – Kunststoff

Lieferumfang

  • Pastamaker
  • 6 Formaufsätze
  • Reinigungsset
  • Messbecher
  • Rezeptbuch/heft
Nudelgeburt live

Mein erster Eindruck

Nach 24 Stunden kam endlich das Paket. Nichts wie ans Auspacken. Mein erster Eindruck – Wow. Sehr gute Verarbeitung und ein schönes Design. Nach dem Auspacken ist erstmal eine Reinigung nötig (um etwa Produktionsrückstände o.ä. zu entfernen). Kurz gesagt, ein tolles Gerät. Aber schön aussehen kann jeder. Also habe ich ein Rezept gesucht (mitgeliefertes Rezeptheft) und einen Teig nachgemacht.

Aller Anfang ist schwer

Einige Pfund Mehl und Hartweizengries musste ich leider entsorgen. Es ist gar nicht so einfach ordentliche und schöne Nudeln zu machen. In den Videos und auf den Bildern sieht es immer so einfach aus. Aber es ist ja noch kein Nudelmeister vom Himmel gefallen. So hat meine Schwiegermama in Spee ein neues Rezept aus dem World Wide Web gefunden das wir direkt nachgemacht haben. Schon lief’s.

Die ersten Nudeln mit dem neuen Rezept sahen schon direkt anders aus (schöner und eleganter) wie sie aus dem Formaufsatz gedrückt wurden. Auch geschmacklich ein Traum – Nudeltraum.

Das Rezept

Einfaches aber ein Rezept mit Gelinggarantie.

  • 280gr Hartweizenmehl
  • 220gr Mehl (Type 405)
  • 180ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1EL Sonnenblumenöl

Pro / Kontra

Nun zu den + und – Punkten des Philips Pastamakers.

Pro:

  • elegantes und schönes Design
  • Funktionen
  • Bedienbarkeit
  • Zubehör
  • Wertigkeit
  • Verarbeitung
  • lautstärke des Motors
  • schnelles und unkompliziertes Reinigen

Kontra:

Hier gibt es nur einen Punkt. und zwar der Anschluss zwischen Knethaken, Mischbehälter und Motor wird nicht ganz dicht. So kann es sein wenn man die Flüßigkeit zu schnell einfüllt, diese durch das Loch in das komplette Gehäuse fließt und die Küche einsaut. Aber an und für sich ist das jammern auf hohem Niveau. Wenn man die entsprechende Flüßigkeit langsam und kontionuirlich einfüllt, gelangt in der Regel auch nicht im Gehäuse.

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